
Grießschnitten sind schnell gemacht und werden nach dem Abkühlen so fest, dass dein Baby sie gut selbst greifen kann. Damit sind sie eine breifreie Alternative zum klassischen Grießbrei. Sie schmecken mild und bekommen ihre Süße nur vom Obst, Zucker brauchst du keinen. Unten findest du das Rezept, dazu Varianten ohne Ei und ohne Kuhmilch und eine Anleitung für den Backofen.
Stehst du noch am Anfang der Beikost und weißt nicht, wie du starten sollst? Dann schau dir meinen Kurs an: Anleitung Beikoststart
Informationen zum Grießschnitten-Rezept
Grießschnitten sind ein mildes Rezept und passen gut als Fingerfood, als Snack oder als Nachtisch. Nach einer Weile werden sie weicher. Wenn du sie nach dem Abkühlen kurz in wenig Butter in einer Pfanne ausbackst, werden sie wieder fester.
Ab wann dürfen Babys Grießschnitten essen?
Grießschnitten kannst du deinem Baby ab der Beikostreife anbieten, meist um den 6. Monat herum. Weichweizengrieß enthält Gluten. Gluten darf dein Baby von Anfang an in kleinen Mengen bekommen. Schneide die Masse in fingerlange Streifen, dann kann dein Baby sie gut mit der Faust greifen. Bleib beim Essen immer dabei.
Grießschnitten ohne Kuhmilch: Welche Milch passt?
Für Grießschnitten nimmst du Vollmilch (3,5 %) oder eine babyfreundliche Pflanzenmilch, zum Beispiel einen Hafer-, Soja- oder Erbsendrink ohne Zuckerzusatz mit Calcium.
Muttermilch und Säuglingsmilch passen für dieses Rezept nicht: Der Grieß muss in der Milch kochen, damit die Masse später fest wird, und beide sollen nicht aufgekocht werden. Die gibst du deinem Baby lieber pur.
Grießschnitten ohne Ei
In vielen Rezepten kommt ein Ei in die Masse. Für dein Baby brauchst du das nicht: Grieß und Milch werden beim Kochen und Abkühlen von allein fest. Das Rezept passt also auch, wenn dein Baby noch kein Ei bekommt.
Varianten: Dinkelgrieß, Banane und Beeren
Statt Weichweizengrieß kannst du Dinkelgrieß nehmen, die Menge bleibt gleich. Statt Apfel passt eine halbe zerdrückte reife Banane, dann werden die Schnitten etwas weicher und süßer. Im Sommer kannst du ein paar zerdrückte Beeren unterrühren, zum Beispiel Himbeeren oder Heidelbeeren. Heidelbeeren zerdrückst du vorher immer, ganz sind sie für Babys zu rund und zu fest.
Grießschnitten im Backofen
Wenn du mehrere Schnitten auf einmal machst, geht das gut im Ofen. Heiz ihn auf 160 Grad Umluft vor. Leg die Schnitten auf ein Blech mit Backpapier und pinsel sie dünn mit Öl oder zerlassener Butter ein. Nach etwa 15 bis 20 Minuten sind sie leicht goldgelb, wende sie nach der Hälfte der Zeit. Braun sollen sie nicht werden.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank halten sich die Grießschnitten in einer luftdichten Dose* bis zu zwei Tage. Zum Einfrieren sind sie nicht geeignet.
Zum Aufwärmen backst du sie in wenig Butter in einer Pfanne kurz aus, nicht zu dunkel.
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Grießschnitten für Babys | BLW und breifreies Beikost-Rezept
Gericht: Snack, NachtischBildschirm bleibt an
4-6
Portionen10
Minuten3
Minuten1
StundeZutaten
- 200 ml
Vollmilch (3,5 %) oder babyfreundliche Pflanzenmilch ohne Zuckerzusatz, z. B. Haferdrink*, Sojadrink oder Erbsendrink
- 4 Esslöffel
Weichweizengrieß
- 1/2
Apfel (oder anderes Obst wie Pfirsich, Aprikose oder Erdbeeren)
Zubereitung
- Gib Milch und Grieß in einen Topf. Lass die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 3 Minuten kochen. Nimm den Topf vom Herd und lass die Masse etwas abkühlen.
- Wasche den Apfel (oder das andere Obst), schäle ihn, reibe ihn und rühre ihn unter die abgekühlte Grieß-Milch-Masse. Wenn du Nussmus nimmst, rührst du es jetzt mit unter.
- Bepinsle einen Suppenteller oder eine kleine Auflaufform mit etwas Öl, gib die Masse hinein und lass sie etwa 1 Stunde im Kühlschrank fest werden.
- Schneide die Masse in fingerlange Streifen oder stich sie aus.
- Für mehr Festigkeit backst du die Schnitten 2 bis 3 Minuten in wenig Butter in einer Pfanne aus. Oder du backst sie im Ofen bei 160 Grad Umluft etwa 15 bis 20 Minuten und wendest sie nach der Hälfte der Zeit.
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Grießschnitten für Babys als Nachtisch oder Snack
Diese zuckerfreien Grießschnitten sind ein vielseitiges Rezept, das du nach Belieben anpassen kannst. Probier verschiedene Früchte aus oder nimm statt Kuhmilch einen Haferdrink. Wenn dein Baby lieber löffelt, schau dir auch meinen Grießbrei für Babys an.
Guten Appetit!
Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben, Handlungsempfehlungen zur Ernährung von Säuglingen; Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).
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